ein roter Traktor steht auf einem Feld

Bäuerinnen brauchen neue Ideen, um in und von der Natur, die sie lieben, leben zu können. Neben Abhof-Verkauf und/oder Umstellung auf Biolandwirtschaft finden Einige noch andere Wege hin zum kreativen Bauernhof:

Wie zum Beispiel Renate Pointner vom Tuschlbauernhof in Windhaag bei Freistadt in OÖ. Auf ihrem Aktivhof bietet sie Tiergestützte Therapie für Kinder an, die Aufmerksamkeitsdefizite oder Verhaltensauffälligkeiten haben. Sie hat auf ihrem alpakapoint neben Alpakas noch viele andere Tiere.

Durch die landesweite Aktion ‚Schule am Bauernhof‚ werden seit 1998 österreichweit in allen Bundesländern Bauernhöfe von Schulklassen besucht, um die Natur für Kinder begreifbar zu machen. Mittlerweile sind es mehr als 700 Höfe, die bei dieser pädagogischen Outdoor – Schulidee mitmachen.

Vom dreistündigen Aufenthalt bis zum Ganztageserlebnis, den Kindern wird das Erlebnis in einprägsamer Erinnerung bleiben.

Der Heidingerhof wirbt mit ‚Authentischer Landwirtschaft‚ und wird in der Nähe von Wels in Oberösterreich geführt vom Erdäpfel-Bauer Johann Heidinger, seiner Frau und seiner erwachsenen Tochter Stefanie, die, nach Jahren in Wien und im Ausland, heimkehrte, um wieder auf dem Land zu leben.

Vom Erdäpfel-AbHof-Verkauf, vom Kurs- und Seminarzentrum bis hin zur Ferienwoche für Kinder, all das scheint es auf dem Heidingerhof zu geben. Bienen und Yaks wurden auch gesichtet … sogar Yoga hat Einkehr gehalten.

Christian Janisch ist mit seiner ‚Südburgenlandschnecke‚ zum kreativen und erfolgreichen Schneckenzüchter geworden. Wie geil find ich das!:

Mit der Idee des Cow-Fundings hat jetzt auch die Viehwirtschaft eine kreative Überlebenschance für viel Tierwohl bekommen: (siehe auch der Beitrag „Nahrhafte Energie“ hier)

… ob eine Jurte am Gelände oder mit dem Mähdrescher Duftkräuter ernten, wie sehr versüßt die Möglichkeit dieser Ideen meine Kindheitserinnerungen!