Schafe weiden dicht nebeneinander auf der Wiese

Reinhard Maniszewska ist einer von drei Schäferinnen einer Schafherde auf der Donauinsel, in Wien. Die Schafe weiden dort und ersetzen dadurch den Rasenmäher. Eine Win-Win-Situation für Mensch und Tier sozusagen, finanziert von der Stadt Wien.

(Herr Maniszewska scheint nicht gerne im Mittelpunkt zu stehen und wird im Link als ‘tieraffiner Gitarrist’ aus Salzburg beschrieben, der bereits mit Hunden und Lamas gearbeitet hatte, bevor er im September 2017 als Schäfer einer Herde Krainer Steinschafe in Lassee, NÖ, anheuerte)

Die weiterführende Idee, dass man auch als Privatperson oder Unternehmerin bei ihm und durch ihn mehr oder weniger Schafe ‘mieten’ kann zum Rasenmähen, die scheint naheliegend. Davon gehört habe ich erst vor wenigen Tagen.

Für Informationen zu den Mietkonditionen schau nach bei (+runterscrollen): ‘Bevor dir das Gras über den Kopf wächst

Statt von Rasenmäher-Lärm gestört zu werden, begrüßen Sie unsere Schafe mit einem freundlichen “Mäh”.’ Was für ein Slogan!

Natürlich bin ich neugierig, denn von einer ‘Sozialen Landwirtschaft‘ hatte ich noch nicht gehört gehabt.

Ich erfahre:

An unseren landwirtschaftlichen Betriebsstätten in Gänserndorf und Lassee verbindet ‘WUK-Soziale-Landwirtschaft

die biologische Produktion von Pflanzen und Gemüse, sowie die naturnahe Pflege von Grünräumen und Ökosystemen

mit

der Schaffung von Trainings- und Arbeitsplätzen für Menschen mit geringen Arbeitsmarktchancen.

Ganz ehrlich?: Ich bin begeistert!

‘WUK Soziale Landwirtschaft’ … verbindet ‘ … Naturschutz und nachhaltiges Wirtschaften mit der Integration von Menschen in die Arbeitswelt.

Die Bio-Rasenmäher im Einsatz, sind in jedem Fall recht nice zum Anschauen ; )

(Josef Taucher ist ein Wiener SPÖ-Politiker. )

Die Beiträge ‘Nahrhafte Energie‘ und ‘Bauernhof Kreativ‘ schließen thematisch gut an.