Dieser Beitrag ist meiner Überzeugung gewidmet, dass alle Kinder dieser Welt (alle gleichermaßen, nicht nur unsere eigenen!), in unserer Aller Verantwortung stehen. Ich fühle mich verantwortlich für alle Kinder dieser Welt und ich finde es als einzig richtig, diese Einstellung zu haben. Heisst: mir geht es hier um das Thema BILDUNG. Ich will mein Anliegen mit der Hymne meiner Zeit hiezu beginnen:

André Stern ist nie in die Schule gegangen … und es “ist was aus ihm geworden”. Er unterstreicht Gerald Hüther’s neurobiologische Forschungsergebnisse, wenn er von der Entdeckerfreude und dem Potential der spielerischen Neugier erzählt. Jedes Kind entwickelt sich automatisch weiter, seiner spontanen und individuellen Veranlagung (Hüther: “Jedes Kind ist hochbegabt”) gemäß, wenn man dieser Freude und diesem Potential vertraut.

Kinder sind fähig. Autonomie muss nicht geübt werden.” (Stern)

“Die Fähigkeit zur Selbstorganisation hat jedes lebendige Wesen bereits vorgeburtlich.” (Hüther)

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, der Neurobiologe und Hirnforscher, wird sich, nach 20 Jahren an der Universität, als Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung nunmehr verstärkt um die Umsetzung all der vielen interessanten Erkenntnisse kümmern, die er im Rahmen seiner Hirnforschung gesammelt und weitergegeben hat.

Mit Freude Lernen (Hüther)

Lernen im Spiel, dank Neugier, gepaart mit Begeisterung (Stern)

In seiner Bewegung “Ökologie der Kindheit” setzt sich André Stern für die Wiederherstellung unseres Vertrauens in das Kind ein. In das Kind im Gegenüber, egal ob es nun 1 Tag alt, 1/2 Jahr alt oder bereits erwachsen ist, UND in das eigene innere Kind, welches uns zeitlebens befähigt, zu staunen und zu lachen. Mit all diesen Kindern auf gleicher Augenhöhe zu sein, das ist das gesellschaftsweite Ziel, denn: “Kinder tragen die Potentiale der Welt in ihren Händen.” Ihre Begeisterungsfähigkeit wertet ihre Umwelt auf, schenkt dem angesprochenen Erwachsenen Sinn und Bestätigung.

Das folgende Video zeigt Andre Stern mit seinem Sohn Antonin und es wird leichter nachvollziehbar, wie der Alltag eines selbstlernenden Kindes ausschauen kann. Die ersten 11 Minuten sind die, die ich meine.