KIVA heisst auf Suaheli “Einheit” und Premal Shah, der Begründer der Organisation KIVA.org, will damit die weltweite Verbundenheit aller Menschen durch die Digitalität ansprechen. ein Porträt von Premal ShahEs sind letztendlich alle Menschen miteinander, in Bezug zueinander, … hier die spendenfreudigen Menschen, die sich oft einen direkteren Zugang zu ihrer Wirksamkeit wünschen, die Interesse daran haben, Einblick zu bekommen, wofür und wem sie ein Weiterkommen ermöglichen, … und dort Kleinunternehmerinnen, für denen es eine Geste der Dankbarkeit und Ehrerbietung bedeutet, das ihnen geliehene Geld später auch wieder zurückzuzahlen. Das Konzept von KIVA.org ist darauf ausgerichtet, dass das gespendete Geld verliehen wird, von der Organisation selbst und völlig transparent auf der Homepage einsehbar, allermeistens an Kleinunternehmerinnen zum Auf- bzw. Ausbau ihrer Existenzgrundlage, nach dem Prinzip eines Minikredites. Sobald die Rentabilität der somit unterstützten Unternehmung es ermöglicht, wird die Summe schrittweise zurückgezahlt, an die Organisation, die diese zurückgezahlte Summe wieder weiterverleihen kann. Oft kann eine kleine Summe große Wirkung erzielen, wenn man gerade in einer momentanen Krise ist. Das kennen auch wir in der ersten Welt, in der dritten Welt sichert es oft das pure Überleben. KIVA unterstützt also Einzelpersonen, die zu dem armen Teil der Bevölkerung in den Ländern gehören, die über den Bankweg kein Geld bekommen würden (mangels Bonität durch Rücklagen), oder wenn, dann mit sovielen Zinsen versehen, dass sich dies schon deswegen in ein Verlustgeschäft umwandeln müsste.

Innerhalb der letzten 6 Jahre hat Kiva 800.000 Menschen in 60 Ländern zu einer Verbesserung ihrer Lebenssituation geholfen. Diese einzelnen Menschen sind derart dankbar und berührt von dieser Chance, die sie erhalten, sodass es für sie eine persönliche Ehrensache ist, das Geld auch wirklich zurückzuzahlen. Vorauseilendem Vertrauen begegnet man immer mit der Haltung der Ehre, die besagt, die fremde Andere nicht enttäuschen zu wollen. Über all das spricht Premal Shah im Video. Er ist begeistert von der Internet-Community, die durch kleine Beträge soviel ermöglicht. Und ich bin begeistert über dieses transparente Vorgehen der Sozial-Unternehmung.

Kiva verwandelt eine Spende in eine Investition und online kannst du teilhaben!

(Ich habe leider kein Video dazu in deutscher Sprache gefunden, kann aber das Herumstöbern auf der Homepage nur empfehlen, die ist dafür ultraanschaulich und selbsterklärend, wie ich meine.)

Jetzt muss ich dir noch ein kleines Video zeigen, welches ich noch gefunden habe und welches anschaulich erklärt, wie es funktioniert, wie Kiva.org funktioniert. Es geht um PEDRO, einen bolivianischen Bauer: