Shinergy Freedom Fighters: eine lächelnde Frau schaut in Taekwondo-Kampfstellung in die Kamera

Ronny Kokert hat das Trainingsteam der Shinergy Freedom Fighters im Jahr 2017 gegründet, um den neu „Angekommenen“, wie er ehemalige Flüchtlinge gerne nennt, den Start in ihren neuen Leben in Österreich zu erleichtern. Gelebte Inklusion nenne ich das. Er will den durch die Flucht Traumatisierten die Chance geben, ihre Wut in Mut zu transformieren.

Herr Kokert ist seit Jahren Meister der Kampfsportart Shinergy und bietet bereits seit 2002 in seinem Studio im 8. Wiener Gemeindebezirk Trainings an.

Herrn Kokerts Leben ist eines Zen-Kampfkünstlers würdig: 1992 wurde er jüngster österreichischer Staatsmeister im olympischen Taekwondo und wiederholte diesen Erfolg in den folgenden Jahren insgesamt 5 Mal. 1994 gewann er als erster Österreicher eine Medaille bei den US-Open-Taekwondo-Meister­schaften, erkämpfte im gleichen Jahr die Bronzemedaille bei der Open-Taekwondo-Welt­meister­schaft. Herr Kokert kämpfte fast ein Jahrzehnt im österreichischen Nationalteam erfolgreich bei Voll­kontakt­turnieren in Europa, Asien und den USA.

Er begründete anschließend Shinergy [Shin japanisch für ‚Geist, Herz und Emotion‘], die ganzheitliche Trainingsmethode, die die Philosophie des Zen der asiatischen Kampfkunst mit modernsten Methoden der westlichen Sportwissenschaft verbindet.

Die Shinergy Freedom Fighters können sich auch in Wettkämpfen bereits behaupten.

„Kämpfen zu können bedeutet, nicht mehr kämpfen zu müssen.“

Ich freue mich über dieses Beispiel gelungener Integration. Wo ein Wille ist, ist offenbar ein Weg.

Weitere Beispiele für erfolgreiche kulturelle Begegnungskultur, findest du hier unter „Wir spielen gemeinsam“ und „Wir machen das, jetzt„.

Die ideologische Verbindung zur Philosophie des Zen– Buddhismus‘ wird im ästhetischen Video über das Shinergy-Training spürbar.

Die Caritas und die Johanniter unterstützen die Idee der Shinergy Freedom Fighters.