Die Fairmittlerei, ein von Michael Reiter gegründeter Verein, vermittelt überschüssige Non-Food-Produkte aus Industrie und Handel an Hilfsorganisationen.  Warenposten des täglichen Bedarfs, die von den Firmen nicht mehr gehandelt und verkauft werden können, bleiben üblicherweise in den Expediten liegen.  “In Österreich werden jedes Jahr circa 2000 Tonnen an gebrauchsfähigen Produkten, wie Waschmittel, Duschgel oder Zahnpasta, einfach vernichtet. Gründe dafür sind unter anderem Fehldrucke, Überproduktionen oder schadhafte Überverpackungen, warum der Handel die Produkte nicht mehr annimmt.”

Immer mehr Firmen bieten diese, ihre faktisch in der Luft hängenden Produkte, der Fairmittlerei an. Die ordnungsgemäße Entsorgung dieser liegengebliebenen Produkte würde den Firmen ein Vielfaches kosten. So spenden sie die Ausschussware an die Fairmittlerei.

Die Fairmittlerei nimmt diese Waren entgegen, lagert sie und leitet sie an gemeinnützige Organisationen (NGOs) weiter. Es werden unter anderem Frauenhäuser, Mutter-Kind- und Behindertenheime oder Obdachlosenasyle beliefert.

Die NGOs kaufen um weniger Geld und bekommen die Ware auch gleich geliefert. Das heisst, es ist Allen damit geholfen.

Im Jahr 2018 wurde ihnen dafür der Umweltpreis der Stadt Wien für Nachhaltigkeit und Soziales verliehen.