man sieht einen Kleinkindarm, das Kind ordnet etwas auf erdigem Untergrund, ihm gegenüber sieht man nur den Kopf eines Känguruhs, das in der Erde schnuppert

Das Buch ‚Unsere Welt neu denken‚, mit dem Untertitel ‚Eine Einladung‘ ist im März 2020 herausgekommen und ein halbes Jahr später bereits auf der Bestsellerliste. Die Transformationsforscherin Dr. Maja Göpel ist die Autorin, sie hat Ökonomie studiert, in Politökonomie promoviert und ist eine der wichtigsten Stimmen in der Debatte um Nachhaltigkeit in Deutschland.

Resilienz, Solidarität und Schicksalsgemeinschaft, seien die drei einzig wichtigen Begriffe, so Fr. Göpel im Interview, …. siehe im Video und …. wie Corona zeigt.

Obwohl man es schon lange vorher, durch die globale Flüchtlings- und Klimakrise erkennen hätte können, sind die drei die in letzter Konsequenz einzig essenziellen Entitäten für unsere und in unseren Gesellschaften.

Frau Göpel wird im folgenden Interview, wie auch im Artikel ‚Denkerin auf der Baustelle‘ der Wochenzeitung ‚Die Zeit‚ N°38 v. 10.9.2020 als „Nachhaltigkeits-Wissenschaftlerin“ tituliert. Mit letzterem beschäftigt sie sich schon ihr halbes Leben.

Jetzt, zum Einstieg, zuerst einmal in den After-Corona-Club:

Die Frage „Wie können wir die menschliche Gesundheit und die planetare Gesundheit wieder regenerieren?“ gehört akkordiert mit der positiven Stimmung des „Wir schaffen das!“, … so sieht Frau Göpel die wirtschaftliche Transformation, weg vom Konsumwahnsinn hin zur Kreislaufwirtschaft.

Diese Frau, im öffentlichen Amt der ‚Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Deutschlands für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften‚, imponiert mir sehr durch ihre klaren Argumente.

Die Bewegung ‚Scientists for Future‘, kurz S4F, wurde 2019 von ihr gemeinsam mit Dr. Gregor Hagedorn und anderen Wissenschaftlerinnen gegründet, „um direkt in die Gesellschaft zu sprechen“, so sie.Frau Göpel will Transparenz ermöglichen darüber, dass die technischen sowie wirtschaftlichen Skills zur Transformation bereits völlig ausreichend und elaboriert vorhanden sind.

Als Politökonomin stellt sie sich die zentrale Frage ‚was ist Wirtschaften?‘: „Wirtschaften ist ja eine Beziehung. Eine Beziehung zwischen Menschen und eine Beziehung zwischen Menschen und Natur. … um die Dinge herzustellen und in die Welt zu setzen, von denen wir sagen ‚die hätten wir gerne‘. Und wie können wir diese Beziehung gestalten? Das ist im Grunde genommen die Frage der politischen Ökonomie.“

Letzteres erklärt sie im Video zum Buch, hier ganz oben verlinkt, und ich bin sehr fasziniert von ihrer verständlichen und klaren Ausdrucksweise. Sehr cool!

Die zentrale Botschaft ist, dass IMMER! ALLES! IN BEZIEHUNG! ZUEINANDER! IST!

Vom Begriff der ‚planetaren Grenzen‚ höre ich heute das allererstemal.

Der Beitrag ‚Globales Denken Lernen‚ passt hier sehr gut dazu.